Heizung zentral mit SmartHome

Klassische Steuerung

Im letzten Jahrhundert war Stand der Technik, den Heizungsbrenner durch Aussenfühler auf der Nordseite des Hauses zu steuern. Da hier immer die kältesten Temperaturen herrschen, konnte man sicher gehen, daß immer geheizt wird.

Energiesparen war lange Zeit ein Fremdwort; denn es galt richtig warm zu haben.

Die Heizungswasser-Zirkulationspumpen bleiben meist eingeschaltet.

Diese "intelligente" Steuerungstechnik findet man auch bei anderen Heizsystem, welche mit Wasser als Wärme-Energieträger arbeiten, vor. So auch bei moderen Wärmepumpen (z.B. BJ 2008). Zwar wird mit einem "Mischer" versucht die Steuerung zu optimieren. Dies funktioniert aber nur, wenn die Zirkulationspumpe läuft, damit die Temperatur des rückfließenden Wassers gemessen werden kann.

Also Messung über die Verluste.

Empfehlung der "Energieberater": Moderne Zirkulationspumpe mit geringer Stromleistung, um Strom zu sparen.
Ergebnis: Das schwache Ding ist sehr teuer und bleibt bei kalkhaltigem Wasser bald stehen. Solange es läuft, wird mehr Energie in die Hauswände "zirkuliert", als die Strom-Ersparnis bringt.

Folge für heute: Hohe Energieverbrauch durch unnötige Zirkulation von Heizungs- und Trinkwasser (Brauchwasser).

Zentrale Warmwasser-Aufbereitung

Standardsystem

Heizölbrenner:
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Zentraler Wasserbehälter meist 300 bis 500 Liter wird durch die hohe Kesseltemperatur problemlos aufgeheizt. Meist mit geringer Hysterese, d.h. auch im Sommer startet der Ölbrenner sehr oft, weil auch OHNE Wasserentnahme die Temperatur im Wasserbehälter abfällt.

Zentraler Gasbrenner:
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wie bei Heizöl

Zentraler Pelletsbrenner / Holz :

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wie bei Heizöl

Zentrale Wärmepumpe:
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wie bei Heizöl, zusätzlich wird eine Elektroheizung in den Boiler eingebaut, weil
- zur Legionellenbekämpfung auf 70 C aufgeheizt werden muß und
- wenn s die Wärmepumpe nicht schafft, dann elektrisch aufgeheizt wird.



Zirkulations-Steuerung für Heizungen

Die Zirkulationssteuerung verhindert die Wärme- und Energieverluste durch zirkulierendes Heizungswasser.

Steuerung durch RWE-Smarthome (Austria-Smarthome)

Lösung heute

Zusätzliches Steuergerät, welches den Brenner erst dann einschaltet, wenn die Temperatur im Raum abgesunken ist.

Wichtig ist, daß der Brenner mindestens 30 Minuten ununterbrochen läuft. Erst dann ist ein effizienter Verbrauch gewährleistet.

Normalerweiser ist die Brennzeit zwischen 3 und 5 Minuten. In dieser Zeit ist die Brenntemperatur noch nicht richtig erreicht und demzufolge ist der Verbrauch am Höchsten.

Durch unsere Programmierung ist sichergestellt, daß der Brenner mindestens 30 Minuten läuft und das mit dem optimalsten Verbrauch.

Temperaturgeber sind mehrere Heizkörper-Thermostat in verschiedenen Räumen.

Es können auch Raum-Themostat von Smarthome sein.

Alle programmierten Profile steuern den Brenner über Zeit und Temperatur (z.B. Nachtabsenkung). Dabei ist es unerheblich, ob ein Heizkörperthermostat oder ein Raum-Thermostat verwendet wird.

das Resultat

IST-Zustand ohne Steuerung:
Hier der Temperaturverlauf der Vorlaufleitung. Die Einschalt- und Ausschaltpunkte zeigen die Laufzeit des Brenners. Die Zirkulationspumpe ist im Dauerbetrieb.

Der Brenner startet ca. 40 mal, also nach 35 Minuten für ca 10-15 Minuten. Das ergibt eine Gesamtlaufzeit von ca. 8-10 Stunden pro Tag.

Jetziger Zustand mit Steuerung:
Die Anzahl der Einschaltungen hat sich erheblich reduziert. An diesem Tag waren es 3 Starts.

Die Laufzeit pro Einschaltung (über 60 Minuten) ist wesentlich länger. Dies hat den Vorteil, daß die Betriebstemperatur für den Brennvorgang wesentlich höher ist und damit weniger Öl verbraucht wird.

Die Gesamtlaufzeit ist hier ca. 3,5 Stunden mit 3 Starts aus dem Kaltzustand.

Fazit:

Durch diese zusätzliche Brennersteuerung - ohne EINGRIFF in die STEUERUNG der ANLAGE - können wir davon ausgehen, daß eine Verbrauchersparnis von über 50 % zustande kommen wird.

Egal bei welcher Temperaur im Raum, ist eine Abschaltung des Brenners oder der Umwälzpumpe immer von Vorteil.

Nur in diesem Fall ist gewährleistet, daß kein aufgeheiztes Heizwasser verlustreich durchs Haus gepumpt wird.

Die o.a. Messungen sprechen dafür.

Über die verlustreiche Zirkulation geht VIEL ENERGIE VERLOREN.

... und über diese Verluste spricht niemand.

... oder Sie mit uns ?

Haus-Infrarotheizung
+43 676 845 420 420

PS: Für Wärmepumpen braucht man bei vielen Systemen keine Zusatzbox, da ist die Zirkulationsunterbrechnung viel einfachermachbar.