eigene Gedanken und Erfahrung ...

... ich rede gerne mit klarer Sprache und das ist oft ein Problem, weil man ja die Themen gerne schönredet.

Und wenn die Entscheidung gefallen ist, zückt der Kunde den Geldbeutel und zahlt.

Wenn´s warm wird fragt niemand mehr nach den Kosten, weil ja jeder eine Entscheidung getroffen hat die nur IHN angeht.

Oft sind Einflüsterer und die eigene Voreingenommenheit das eigentliche Problem der Fehlentscheidung.

Denn ein neuer Brenner für den Ölofen ist für die nächsten 15 Jahre oft die vernünftigere Entscheidung, als auf das andere Umweltübel (Biomasseraub der Natur) umzusteigen.

Die CO2 Geschichte ist völlig daneben, weil Biomasse mit vielen Maschinen hergestellt werden muß, auch das hinterläßt einen CO2 Fußabdruck - den keiner kennt. (oder nennt!)

Meine Ausbildung zum Energieberater bei energiebewusst:Kärnten gab mir die Grundlage, die Wärmeflüsse und den mathematischen Hintergrund kennenzulernen. Bei den Referenten war meine kritische Hinterfragung nicht immer erwünscht. So rechnete ich die vorgestellten Objekte immer genau nach, um die wirkliche Ersparnis zu erfahren, weil die Aussagen sich immer auf die Endenergie (Kaufkosten der Energie pro Monat oder Jahr) bezogen.
Es kann mich niemand davon abhalten, meine ehrlich, fundierte Meinung zu äußern um den Menschen im Land den richtigen Weg zu zeigen. Auch ich bin vor Jahren beim eigenen Neubau einen falschen Weg gegangen. Eine Ölheizung war im alten Haus, so war klar, daß im neuen Haus eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung (Sole) installiert wurde.

Heute weiß ich, daß es eine Fehlentscheidung war, weil in der Übergangszeit die Steuerung dieser modernen WP total versagt.

Die einzige Temperaturmessung findet an der Nordwand statt, dann wird sofort aufgeheizt und bis der 6 cm dicke Beton (Estrich) warm wird, ist die Sonne am Folgetag wieder da und heizt den Raum auf. (Weitere Steuerungsmängel nachfolgend)

Da nutzen auch die im Raum installierten Thermostate NIX! (nichts). usw. usw... inzwischen kann ich ein Buch über diese "WP-Technik" und deren Anwendung schreiben! Ausser hohen Installationskosten hat dieses System KEINE Ersparnis gebracht. Heute heize ich mit IR-Paneelen und die WP ist nur noch für Warmwasser da. Wenn s richtig kalt wird, wird der Kachelofen angezündet!

Niemand rechnete die Gesamtkosten einer Anlage über mehrere Jahre, also Kauf (Finanzierung), Installation, Service und Energiekosten, um dann einen Preis per kWh bzw. per Monat zu erhalten.

Beim Neubau sind mitunter noch zusätzliche Räumlichkeiten notwendig (Heizraum, Lagerraum für Biomasse mit Lüftungsanlage), der in der Herstellung teuer, aber in der Bewertung der Bank (über den Wert des Hauses) kaum was bringt.

Es wird immer so getan, als würde das nachträgliche Dämmen, die neue Heizung usw. "nichts" kosten, bzw. durch Förderung zu einem hohen Teil abgedeckt sein.

Und so kommt es zu falschen Angaben. Auch die Dämmung per Styropor ist zu hinterfragen, denn der Grundstoff ist das Öl. Es brennt ja auch sehr gut - siehe Filmbericht des NDR.

Stellen Sie sich vor: Die Sonne heizt im tiefen Winter von Süden die Wohnung auf, das Außenthermometer an der Nordseite des Hauses meldet "eiskalt". Die WP wird gestartet; denn es ist kalt!

Im sonnendurchfluteten Raum meldet der Thermostat "es ist warm" und schaltet die Ventile für den Raum ab.

Resultat:
Die WP produziert Heizungswärme, die nutzlos durchs Haus gepumpt wird und nur Verluste produziert. Ein Wahnsinn der programmierten Energieverschwendung!

Systemaufbau:
Für die Wärmepumpen wurde "sicherheitshalber" ein Puffer installiert, der nur für den "Verlust" von Heizwärme (3-5 kWh/Tag = ca . 1.500 kWh / Jahr) gut ist.

Richtig berechnet und ..zig% Reserve obendrauf, so wird dies heute noch bei neuen Anlagen gemacht.

Wenn der Kunde anstatt einer 10 kW-Anlage(Biomassse / WP) lieber eine 15 kW-Anlage aus "Sicherheitsgründen" haben will, wird diese verkauft! Daß da ein "Takten" folgen kann; sagt dem Kunden niemand. Leider!

Bei der Warmwasserversorgung sind die Wärmeverluste in der heutigen Technik noch eklatanter.

Da wird Warmwasser durch die Rohre gepumpt und die Brenner bzw. WP s laufen, nur um die Verluste der Zirkulation zu decken. Der Komfort, immer an jedem Wasserhahn warmes Wasser zur Verfügung zu haben, kostet richtig Geld!

Ohne Verbrauch liegen diese Verluste oft zwischen 50 - 200 € pro Jahr. (Es gibt eine technische Lösung)

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Primärenergie wird der Natur entnommen, das bedeutet ...

CO neutral (ohne Maschinen und Transport)

daß die im Energieausweis genannte Endenergie (EE) nur die halbe Wahrheit ist.

Wenn über Umweltschaden nachgedacht wird - wozu wir eigentlich angehalten sind - dann müssen wir auch bedenken, wieviel CO2 durch die Herstellung der Heizanlage inkl. aller Rohre, entsteht.

Wieviel CO2 entsteht, bis die Energie (Biomasse, Fernheizung) an der Bordsteinkante des Verbrauchers als Endenergie (EE) abgegeben wird.

Biomasse benötigt eine Unmenge Energie (Waldernte, zerkleinern, trocknen, evtl pressen, Transport), bis diese zur Wärmeumwandlung in den Brenner beim Verbraucher kommt. Von CO2-NEUTRAL kann man auf keinen Fall sprechen.

Die PRIMÄRENERGIE ist die Energie die benötigt wird, um einen Raum (oder Bereich eines Raumes) zu wärmen.

Energieforum Hessen

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Bei den deutschen Nachbarn hat sich die Infrarotheizung bereits im Fernsehen etabliert. In Österreich wird noch kräftig mit Warmwasser betriebenden Luftheizungen gearbeitet. Damit wird einfach der Gas / Öl / Pellets / und Fernwärmeabsatz gesichert und den Familien für teure Installationen (trotz Förderungen) das Geld entnommen.

Die Zukunft liegt in der lokalen Energiegewinnung mittels Photovoltaik und der intelligenten Nutzung des eigenen Stromes für Haushalt und Heizung. Irgendwann werden auch die Auto s dazu kommen.


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(Anmerkung: Ausser der Empfehlung auf ein Produkt mit "Heizdrähten und glatter Oberfäche" ist der Bericht sehr aufschlußreich.) Unsere Paneele sind dagegen noch effizienter durch Heizmatte und rauhe Oberfläche durch Thermoquarz. (siehe Eigenschaften)