Die Wärmemenge, um einen Raum auf eine Wohlfühltemperatur zu bringen ist maßgeblich von der Beschaffenheit der Wände, Böden und Decke abhängig.

Holzwände strahlen die Temperatur weniger, als Steinwände (Ziegel , Beton usw.) Das bedeutet, dass ein Raum in einem Holzhaus schneller warm wird, als in einem Steinhaus.

 

Die Art der Wärmeübertragung ist beim Erwärmen eines Raumes auf Wohlfühltemperatur ganz entscheidend. Wird die Luft durch Radiatoren erwärmt, so steigt die Energie zuerst an die Decke und kühlt dort ab. Wird eine Strahlungsheizung verwendet, die an der richtigen Stelle montiert ist, dann wird die Wohlfühltemperatur beim Menschen sehr viel schneller spürbar. Die kalte Strahlungsenergie der Wände und Decken erreichen den Menschen dann nicht mehr.

 

Stundenweises Einschalten erhöht Stromkosten

Es gibt immer wieder die Frage nach der Absenkung über Nacht. Wir empfehlen unseren Kunden bei Installation der Infrarotheizung erstmals drei Tage also 72 Stunden die Paneele voll einzuschalten um die Räume einmal mit Wärme aufzuladen. Die Kosten hierfür übernehmen wir.

 

Danach kann über Nacht durchaus 3° C abgesenkt werden. Ist eine Abwesenheit von mehr als fünf Tagen geplant, so kann durch aus die Temperatur auf 15° reduziert werden. Ist hingegen nur die Überwinterung geplant, so empfiehlt sich die Temperatur auf 10 °C einzustellen.

 

Erfahrungen haben gezeigt, dass ein tägliches Abschalten und stundenweise Einschalten der Heizung nur erhöhte Stromkosten verursachen und nicht die gewünschte Wärme im Raum zur Verfügung steht. Diese Methode dient zur günstigsten Beheizung eines Raumes.